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Rezepte

Bannoks – Fladenbrote aus der Pfanne:


Zutaten:

1 EL aktive Trockenhefe (active dry yeast), Wasser, Mehl (flour), Salz, eine Messerspitze Zucker (nach Geschmack)


Zubereitung:


Ansatz:

Einen Esslöffel Trockenhefe und eine Messerspitze Zucker in einer Tasse (ungefähr 0.2 Liter) mit möglichst lauwarmem Wasser verrühren. Dafür einen Kunststoff- oder Holzlöffel verwenden. Die Hefe soll sich komplett auflösen. Danach diese Flüssigkeit mit einer Tasse Mehl vermischen und gehen lassen. Dabei soll der Teig warm gehalten werden. Sobald man erkennt, dass er sein Volumen vergrößert hat, kann man ihn weiterverarbeiten (der Teig kann sein Volumen ohne weiteres verdoppeln!).

Anmerkung: Man kann für Bannok-Brote auch den Sauerteigbrot-Ansatz verwenden.

Laibe:

Gewünschte Menge Mehl und Wasser zum Ansatzteig hinzufügen, eventuell Gewürze, Sonnenblumenkörner, Kürbiskerne und / oder Ähnliches beimengen. Ausreichend salzen nicht vergessen (Abschmecken)! Der Teig soll sehr leicht knetbar, aber nicht mehr flüssig sein. Er kann mit einem stabilen Kochlöffel bearbeitet werden. Je weicher der Teig, umso mehr wird er beim Braten in der Pfanne aufgehen. Je fester der Teig, desto härter und trockener wird das Brot werden. Die Masse nun gut durchkneten und noch einmal ungefähr fünf Minuten gehen lassen.

Tipp: Verwendet man mehr Zucker und mengt ausreichend Rosinen bei, erhält man eine vorzügliche Nachspeise.

Blaubeernocken:


Zutaten:

Blaubeeren, Mehl, Wasser, Salz, Zucker, Öl


Motivation:

Nach einem langen, anstrengenden Paddeltag kann die Stimmung gegen Abend hin stark sinken. Insbesondere, wenn man beim Aussteigen aus dem Kanu erkennt, dass vor dem Schlaf noch einiges an Arbeit notwendig ist. Diese bleibt einem zwar nicht erspart – aber eine herrliche Nachspeise kann der Retter der abendlichen Geselligkeit sein.

Zubereitung:

Ungefähr gleich viel Mehl wie Wasser in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Man versucht, einen zäh flüssigen Teig herzustellen, der dicke Fäden zieht. Nach Ermessen Mehl und Wasser beimengen. Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, den Teig mit wenig Salz würzen. Blaubeeren hinzugeben bis sich das Volumen der gesamten Masse verdoppelt hat.


Öl in eine Pfanne einfüllen, bis der Boden bedeckt ist und erhitzen. Mit dem Kochlöffel etwas Teig in die Pfanne schöpfen und flach drücken, ohne die Beeren zu zerquetschen. Diese „Nocken“ sollten circa so groß wie eine Handfläche und einen Zentimeter dick sein. Auf einer Seite anbraten, danach wenden.

Vor dem Essen mit Zucker überstreuen. Vorausgesetzt man ist nicht zum Sparen gezwungen...

Gravad Lax Lachs/Forelle:


Zutaten: Fischfilets, Salz, Zucker, Dill


Zubereitung:

Die frischen Filets auf der Fleischseite mit ausreichend Salz einreiben. Ungefähr die selbe Menge Zucker und etwas Dill darüber streuen. Danach legt man die behandelten Filets auf der Fleischseite zusammen und gibt sie in eine möglichst dicht verschließbare Kunststofftüte. Diese versucht man nun so kalt als möglich zu lagern: Man vergräbt sie unter der Erde oder hängt sie ins kalte Wasser, wobei die Filets möglichst nicht die Sonne sehen sollen.

Nach zwei bis drei Tagen kann man den Fisch aus dem Sack nehmen und roh oder gebraten verspeisen.

Zutaten für ein Kilo Lachsfilet:

4 Esslöffel Zucker

4 Esslöffel Salz

Dill, Pfeffer

Danach portioniert man den Teig, sodass man Laibe formen kann. Die Hände und den Teig bestäubt man mit Mehl, damit die Masse nicht an den Fingern kleben bleibt. Nun trennt man von der Masse ein Stück für einen Brotlaib ab. Durch festes Kneten mit den Händen und bestäuben mit Mehl versucht man die gewünschte Konsistenz herzustellen: Wenn man mit dem Daumen leicht in den Teig drückt, soll er sich von selbst wieder spannen, sodass die Druckstelle weitgehend verschwindet.

Die Laibe sollen circa fingerdick und pfannengroß geformt werden. Das Brot wird großzügig mit Mehl eingerieben und in die ungefettete Pfanne gelegt. Bei niedriger Hitze brät man die Fladen auf beiden Seiten, bis diese eine goldbraune Farbe angenommen haben.